Besondere Personen im Ehrenamt

(24. April 2001) Zu jeder Kommunalwahl wird von den Parteien......

.....den Wählern alles mögliche um den Bart geschmiert, was Sie wohl in der Wahlperiode alles geleistet haben. Das ist zwar gut zu wissen, aber man steht ja auch ehrenamtlich dafür ein. Manchmal hat auch die Familie und der Betrieb unter den Belastungen gelitten. Insofern wird zu den Kommunalwahlen um neue Mitglieder geworben. Sie sollen jung, indifferent-demokratisch sein und dementsprechend Zeit mitbringen. Ein Angestellter/in im öffentlichen Dienst, Rentner/in, Teilzeitarbeiter/in(ohne Kinder), Hausfrau/ Mann, oder ein Geschäftsmann hätte wohl die Zeit sich der Kandidatur zum Stadtrat zu stellen um dann diesen Sitz bei einem Wahlsieg einzunehmen. Aber wie sieht es mit einem Arbeiter in einem Betrieb aus? Wer würde ihm die Zeit einräumen an Aufsichtsrat- Fraktions- Ausschuss- und Ratssitzungen teilnehmen zu lassen, ohne Verdienstausfall. Ersetzt die Stadt Borkum den entgangenen Lohn für einen Verdienstausfall? Somit ist es wohl nur den oben genannten Personengruppen vorbehalten, ein Ehrenamt bei der Stadt Borkum als Ratsherr/ Frau zu bekleiden. Mangelnde Bereitschaft wird es wohl nicht von jungen Leuten auf unserer Insel geben, die sich in der Politik gerne engagieren würden, die Zukunft und die Entwicklung der Insel entscheidend mit zu gestalten und zu beeinflussen. Wie ist es aber, wenn irgend jemand eine gute Idee hat, sie den Parteien vorträgt, diese aber kaputt geredet wird, weil diese ja nicht von Ihnen selbst stammt. Dann verliert man erst recht die Lust, sich kommunalpolitisch zu engagieren, wie zum Dies zum Beispiel zeigt mein Leserbrief vom 06.April 2001 zur Verkehrssituation- Kreuzung. (Deich-/Süderstraße) Keine Reaktion, keine Antwort.