Ideenlose Verkehrsgestaltung

30. August 2001 - In einer Beilage der Borkumer Zeitung warb die SPD:

,,dass ihr Augenmerk den Kleinsten unserer Gesellschaft gilt: den Kindern. Im Straßenverkehr benötigen sie unsere ganze Aufmerksamkeit. Dies ist nur durch eine gute Verkehrsüberwachung zu gewährleisten und auf Einsicht der Autofahrer!" Die SPD hatte in der letzten Legislaturperiode den Verkehrsausschuss inne, in dem sie in 2000, nach einer großzügigen Spende des Verein Borkumer Jungens ev. 1830, von mir und auch von anderen Borkumer Eltern angesprochen worden sind, ob zur besseren Absicherung für Kinder eine Ampelanlage auf der Kreuzung, "Deichstraße/ Süderstraße" installiert werden könnte. Es wurde von Seiten der SPD nie eine Eingabe im Verkehrsausschuss, oder an den Rat der Stadt Borkum getätigt, um die Verwaltung offiziell tätig werden zu lassen, betr. einer Überprüfung der Verkehrslage. Ziemlich resigniert, weil keine Hilfe in dieser Sache von Ihnen der SPD Borkum zu erwarten war, habe ich mich dann an die CDU mit einem Schreiben gewandt, um hier Hilfe und Antwort zu erfahren. Hier versicherte ein Ratsherr mir, dass er sich dartun kümmern wird! Erst jetzt nach einer Eingabe an die Verwaltung der Stadt Borkum wurde eine offizielle Überprüfling der Verkehrslage getätigt. Leider laut Pressemitteilung vom 05.07.01 in der BZ durch R. Kaib, dass neue Ampelanlagen in 30 km/h Zonen nicht mehr zulässig sind, sieht man doch wieder, dass Ideen anderer gar nicht der Beachtung verdienen, da diese ja nicht von einem selbst stammen. Wäre man dieser mündlichen Idee nachgegangen, würde hier vermutlich für unsere Kinder bereits eine Ampelanlage installiert worden sein. Eine weitere Idee der besseren Absicherung habe ich bereits gefunden, die aber durch einen offiziellen Weg, über die Verwaltung auf Gesetze, Richtlinien und Verordnungen noch geprüft werden muss. Meine Ideenvorstellung und der Antrag auf Überprüfung wird dem Stadtdirektor, G. Müller, in den nächsten Tagen per Post zugestellt.

Innerhalb der "Roten Zone" sollen nur.....

......noch nach ihrer Angabe der SPD und auch der FDP, Fahrzeuge mit 7.5 Tonnen fahren. Das würde bedeuten, dass alle Zulieferer- und Müllentsorgungsfahrzeuge, Feuerwehrfahrzeuge, Busse und die es sonst noch betriff~, müssten dann somit ihren gesamten Fahrzeugpark umgestalten. Von den innerstädtischen Betrieben wird nun schon gesagt: ,,Wenn es zu dieser SPD, FDP Geschichte kommt, werden wir drastisch die Lebensmittelpreise oder für irgendwelche anderen Güter, alle Artikel erhöhen, so dass der kleine Mann wie gewohnt es wieder ausbaden und alles bezahlen muss. Vielleicht werden die Jugendlichen noch weitere Jahrzehnte auf eine Fun-Halle warten, weil erst eine Umschlagshalle gebaut werden muss und die benötigten Geldmittel anderweitig erst einmal zur Verfügung gestellt werden müssen. Eine Akzeptanz im Straßenverkehr untereinander ist sicherlich besser, als auf diese Weise zu reagieren.