Die Sauna ..... Borkum

Die Sauna ist ein Wechselbad......Borkum Sauna

Einleitend hierzu sind diese Sätze persönlich zusammengestellt und sind für einen mündlichen Vortrag zu einer ärztlichen Prüfung verwendet worden! Hierfür wurde eine 20 minütige Zeitvorgabe vorgegeben.

Als Richtspur sollte gelten, ein Saunabad im Zeitraum von 8 – 12 Minuten, maximal von 15 Minuten.

Borkum Sauna

Die Sauna ist ein Wechselbad.....eine wechselweise Anwendung von heißer trockener Luft und anschließender Abkühlung. Die Durchwärmung findet in der Saunakabine statt; die Abkühlung in der Außenluft und mittels kalten Wassers. Eine Auswirkung des Saunabades auf den menschlichen Organismus ist vielseitig und zum Teil auch einschneidend. Der größte Teil der Saunagäste betreibt diese Anwendung zur Entspannung und wegen der erholungs- fördernden Wirkung. Fast ebenso viele bezwecken Abhärtung und Leistungssteigerung, wozu auch indirekt die Hautpflege und die intensive Reinigung gehören. Schließlich und das soll nicht übersehen werden – wird das Saunabaden aus prophylaktischen und therapeutischen Gründen betrieben. Der Badeablauf in der Saunaanlage lässt sich so darstellen: nach dem Auskleiden soll der Badegast auf jeden Fall das WC aufsuchen. Darm und Blase müssen entleert sein! Danach nimmt er /sie eine Reinigungsdusche. Nach der dusche soll gründlich abgetrocknet werden, denn die trockene Haut führt rascher zur Schweißbildung. Bevor der Badende den Schwitzraum betritt, muss er/sie darauf achten, dass seine Füße warm sind. Am besten ist es, wenn er/sie in einem warmen Fußbad vorwärmt. Nach dem Teilbad begibt er/sie sich in sie Saunakabine.

Mehr als 3 SaunagÄnge sind jedoch wenig sinnvoll und man ermÜdet zumeist zu stark

Borkum Sauna

Im Schwitzraum breitet er/sie ein trockenes Handtuch auf der mittleren Bank aus und setzt oder legt sich darauf. Beim Sitzen nimmt er/sie am besten eine entspannte Hochstellung ein, damit die Füße der gleichen Temperatur ausgesetzt sind wie der übrige Körper. Das Aufsuchen der mittleren oder gar der dritten Bank hat sich als vorteilhaft erwiesen, weil alle Wirkungen der heißen Sauna in kurzer Zeit erreicht werden, was als physiologischer Vorteil des Saunaklimas anzusehen ist. Überwärmung der Schweißbildung sind die beabsichtigten Wirkungen des Aufenthaltes in der Saunakabine. Es kann durchaus der Fall sein, dass Neulinge nicht sofort beim ersten Saunabad zum sichtbaren Schwitzen kommen. Die Frage, wie lange sich der Saunagast in der Saunakabine aufhalten soll, ist, bis die Grenze erreicht ist, wenn der Saunagast das Gefühl hat, genügend durchgewärmt zu sein und das Bedürfnis nach Abkühlung verspürt. Es ist vor allem bei Anfängern – nicht so unbedingt notwendig, dass man sichtbar schwitzt. Etwas Schweiß wird auch bei Ungeübten abgesondert, nur verdunstet er sofort. Schweißbildung und Abkühlungsbedürfnis sind von der vegetativen Ausgangslage abhängig, die täglichen Schwankungen unterliegen kann. Als Richtspur sollte gelten, ein Saunabad im Zeitraum von 8 – 12 Minuten, maximal von 15 Minuten.

Der Aufguss wird von vielen SaunagÄsten besonders geschÄtzt

Borkum Sauna

Nach einem Saunabad soll man nicht sofort von der Bank aufstehen und hinausgehen, sondern erst eine kurze Zeit in sitzender Stellung mit herabhängenden Beinen verharren. Andernfalls könnten Schwindelgefühl und Ohnmacht die Folge sein. Nach kurzem Aufsitzen verlässt der Saunabadende die Saunakabine und geht gemächlich ins Freie. Tief ein- und ausatmend wandelt der Saunagast im Freiluftraum auf und ab und begibt sich, bevor er ein frösteln verspürt, zur weiteren Abkühlung mit kalten Wasser in den dafür vorgesehenen Raum der Saunaanlage. Hier benutzt der Gast entweder einen drucklosen Wasserstrahl im Sinne eines Kneippschen Gusses oder einer Dusche. Der Wasserstrahl soll von den Füßen aufwärts zum Rumpf, beziehungsweise zum herzen hingeführt werden. Beim Guss benetzt man erst die rechte und danach die linke Körperhälfte. Wer über eine gewisse Sauna - Erfahrung bereits verfügt, darf – falls keine Gegenanzeichen vorliegen – auch ins kalte Tauchbecken steigen und dort kurz – etwa 15 Sekunden – eintauchen. Nach der Abkühlung ist es Empfehlenswert für einige Minuten in sitzender Stellung die Füße erneut zu erwärmen. - für eine bessere Mehrdurchblutung -. Saunaneulinge wiederholen den Saunagang ggf., wenn man sich gut fühlt und der Kreislauf stabil ist - Erfahrene Saunagänger können, wenn gesundheitliche Voraussetzungen erfüllt sind - zwei Saunagänge wiederholen.

 

Mehr als 3 Saunagänge sind jedoch wenig sinnvoll und man ermüdet zumeist zu stark, nicht wenigerem ist der Kreislauf sehr beansprucht. Nach den Durchgängen ist eine ausreichende Abkühlung wichtig, wozu eine längere Liegeruhe (ca. 20-30 Minuten) empfohlen wird. (In Kurhäusern sollte man wegen den vielen Anwendungen nach der Sauna eine Stunde Nachruhe auf dem Zimmer einhalten!) Verlässt der Saunagast die Sauna ohne eine genügende Abkühlung, so besteht Erkältungsgefahr durch Nachschwitzen auf dem Heimweg und oder sogar Kreislauf- sowie Herzprobleme. Mit dem gesagten wurde das Wichtigste kurz umrissen. Der Aufguss Durch den Aufguss wird ein kurzer erzeugt, der rasch zur Decke aufsteigt und sich dann im ganzen Schwitzraum ausbreitet. Das Ergebnis ist ein vermehrter Schweißausbruch. Der Aufguss wird von vielen Saunagästen besonders geschätzt, kann aber aber für empfindliche Menschen ein starker Reiz sein. Sollte jemand so einen Reiz haben, dann verlässt er augenblicklich die Sauna. Merke: Die Sauna ist auch ohne den Dampfstoß wirksam! Die Frage, wie oft man Saunabaden kann oder darf, lässt sich am einfachsten so beantworten, "So oft wie einem es gut tut" Übertreibungen, z. b. täglich, hingegen tut niemals gut, weil die umlaufende Blutmenge größer wird, die Schlagfolge des Herzens erhöht, da wiederum auch eine Zunahme der Pulsfrequenz (bis 50%) innerhalb der Sauna erreicht wird. Darum sollte es der Fall sein , dass einmal in der Woche - Sauna - höchstens aber zweimal in Woche sauniert wird.

 

Strand Sauna Borkum Moin Borkum

Info: FKK Strandsauna | Info: Sauna Gezeitenland